Feiertag. Ein paar Minuten Zeit, mal zu schauen, wie das Jahr 2016 – in den letzten 3 Monaten – so für mich gelaufen ist.

– Mein Verleger gibt mir die Rechte an meinen Büchern zurück. Leider sagt er mir nichts davon und die Titel sind vom Markt verschwunden, ohne dass ich davon erfahre. Für mich ein teures Vergnügen, da die Bücher nicht verkauft werden können und ich erst durch eine Leserin, die gerne 3 der Titel haben wollte, darauf aufmerksam gemacht wurde.

– Ungefähr zu der Zeit beschließt mein PC, inmitten der Reorganisation aller meiner Datensicherungen, die Festplatte zu kübeln. Natürlich genau dann. Damit gehen ca. 15 Jahre an Fotos u. Videos verloren (incl. Kinderfotos, Urlaubsbilder, etc…). Mein gesamtes, digitalisiertes Musikarchiv. Unzählige eingesannte Buchcover und Dokumente. Mein Email-Adressbuch. Alles auf einen Schlag weg. Weil die Festplatte in genau dem Moment eingehen muss, wo es kein Backup gibt, da ich sonst die Datenberge nicht verschieben kann. Tja.

– Bis der neue PC angeschafft ist, kann ich nicht an den Neuausgaben meiner Bücher arbeiten. Zeit geht verloren, Geld geht verloren.

– Ein schmerzhaft geschwollenes Knie beim Aufwachen eines Morgens, natürlich an einem Freitag. Schmerzt höllisch, gehen ist schwer möglich. Am Montag ist der gesamte Unteschenkel gerötet und geschwollen. Die Diagnose lautet auf Schleimbeutelentzündung mit Infektion (wtf). Tetanusinjektion. 8 Tage lang heftige Antibiotika, die mir mehrmals migräneartige Kopfschmerzen verursachen. Vom Am-Tisch-sitzen und an meinen Büchern arbeiten, oder sonst etwas länger tun, das Konzentration erfordert, kann keine Rede sein.

– Als ich die Bücher zur Neuausgabe fertig habe, legt sich CreateSpace quer, weil es die Titel schon einmal gab. Nachweis, dass ich die Rechte habe, bringt wieder Verzögerungen mit sich – und damit eine Verlängerung der Zeitspanne, in der ich die Titel nicht verkaufen kann.

– Alles zusammen bringt auch die Arbeit am neuesten Roman knirschend zur Zwangspause und killt meine diesbezüglichen Zeitpläne.

Fazit: Ich glaube, ich hasse dieses Jahr 2016. Fuck 2016. Kill that Bastard.

So, jetzt habe ich das von der Seele, ab nun darf langsam Normalität einkehren.


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